Friesoythe - Während die Behörden vor dem Verzehr von Aalen aus niedersächsischen Flüssen warnen und auch Brassen nicht unbedenklich sind, vermittelt Knut Tholen ein weniger dramatisches Szenario von der Angler-Front: „Wenn ich Aale oder Brassen im Küstenkanal fange, werden sie selbstver-ständlich gegessen.“ Der Hauptgewässerwart des Fischereivereins für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht betrachtet die Warnungen vor zu hohen Belastungen mit Schwermetallen und Giften in Fischen mit Skepsis: „Die Güte unserer Gewässer ist so gut, dass die dort gefangenen Fische unbedenklich verzehrt werden können.“
Bessere Kläranlagen
Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung in Hannover hatte 2009 und 2010 Aale und Brassen aus den großen Flüssen im Lande untersuchen lassen. Elbe, Weser, Ems, Leda und Aller dienten als Untersuchungsräume.
Den vollständigen Bericht gibt es hier:
Keine Angst vor belastetem Fisch 