Mit großem Engagement lief im Oktober/ November 2005 die Kontrolle aufsteigender Lachse in der Soeste.
2004 wurden erstmals 10.000 Junglachse, s.g. „Smolts” mit Hilfe von Netzkäfigen von der Soeste über die Leda bis in die Ems transportiert um die Sterblichkeit bei der Abwanderung zu reduzieren.
Die Kontrolle (s.g. „Monitoring”) lief auf Hochtouren.
Nachdem „Danmark Center for Vildlaks” uns die Netze zur Verfügung gestellt hatte, galt es zunächst, eine Fanganlage zu konstruieren.
In Anlehnung an die Erfahrungen aus Dänemark und Nordamerika wurde die rechts und unten abgebildete Anlage gebaut. Aufsteigende Fische werden dabei über eine Reuse in einen großen Fangkorb gelenkt, aus dem sie entnommen werden können.
Planung und Bau der Fangeinrichtung erfolgte mit den beteiligten Personen der Lachseskorte.

Als die erforderlichen Genehmigungen
LAVES, Abteilung Binnenfischerei - Fischereikundlicher Dienst,
Friesoyther Wasseracht, Landkreis Cloppenburg vorlagen, konnte die Anlage Anfang Oktober in der Soeste installiert werden. Wegen des starken Krauttriebes muss die Anlage z. T. mehrmals täglich gereinigt werden.
Ohne die tatkräftige Unterstützung durch die Gewässerwarte des Fischereiverein für den Bezirk der Friesoyther Wasseracht wäre diese Untersuchung nicht möglich gewesen.
Mein besonderer Dank gilt daher
Knut Tholen und seinen Mitstreitern.
Wir hoffen bald den ersten Lachsrückkehrer gefangen zu haben. Das wäre der „Startschuss” für die erfolgreiche Lachswiedereinbürgerung in die Soeste und damit ein großer Erfolg für alle Beteiligten der Lachsbesatzgemeinschaft Leda-Sagter-Ems und Ammerland.
Anmerkung:Bei der Delegiertenversammlung des Fischereiverein Friesoythe am
19.02.06 wurde bekanntgegeben, dass in der Soeste bei den Lachsen keine Rückkehrer festgestellt werden konnten.
Die Lachsfanganlage in der Soeste wurde wieder abgebaut.Es wird weiterhin darum gebeten, den Fang von Lachs und Meerforelle an Knut Tholen zu melden, Tel. (0 44 05) 4 91 67 oder E-Mail:
knut.tholen@ewetel.net