Die Entstehung des 2,5 ha großen Galgenmoorsees ist auf Wirbelwinde in der Nacheiszeit zurückzuführen. Diese bliesen den feinen Sand so aus, dass eine Wanne entstand, die sich allmählich mit Wasser füllte. Durch Verlandungsprozesse kam es im Laufe der Zeit zu einer teilweisen Vermoorung der Senke. Das Stechen von Plaggen und Abgraben von Sand ließen den See nach und nach größer werden. Als der See später gänzlich zu versanden drohte, sorgte 1974 eine Interessengemeinschaft dafür, dass er ausgebaggert und verschönert wurde. 1984 ließ die Stadt Cloppenburg das Gewässer wiederum ausbaggern, die Ufer befestigen und schuf eine Plattform im See.
Kartenausgabe:
Gaststätte A. Grunwald, Teichstr. 11, 49661 Cloppenburg,
Tel.: (04471) 4742, täglich zu den Öffnungszeiten von 10:30-13:00 Uhr
und ab 17:00 Uhr, Mittwoch und Sonntag keine Kartenausgabe!
Art und Anzahl der erlaubten Fanggeräte:
3 Handangeln mit je einem Haken oder 1 Spinnangel
Angelzeiten:
Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang; sonn- und feiertags bis 12:00 Uhr.
Von der Teichstraße aus gesehen ist das Angeln jeglicher Art (auch Senken) vor der Insel zwischen den roten Pfählen und der Plattform verboten (Futterplatz)
Senken montags bis samstags von 10:00 - 18:00 Uhr.
Während der Vereinsangeln (Anangeln, Sommerangeln, 10-Stunden-Angeln und Abangeln) darf grundsätzlich in allen anderen Gewässern des Vereins nicht gefischt werden, hierzu zählen auch Ortsgruppenteiche!
Fangbeschränkung:
Es dürfen pro Woche insgesamt vier Edelfische gefangen werden. Die Woche beginnt am Montag. Sobald die Stückzahl erreicht ist, muss das Angeln eingestellt werden.
Mindestmaße:
Hecht-50 cm, Zander-45 cm, Karpfen-42 cm, Schleie-30 cm, Aal-38 cm.
Jeder gefangene Fisch ist sofort nach dem Fang mit Längenangabe in cm, vor dem Wiederauslegen der Angel, in die Fangmeldung einzutragen.
Der Angelplatz ist vor Beginn des Angelns zu reinigen und sauber zu verlassen.
Die Uferböschungen und die Vegetation sind zu schonen.
Kameradschaftliches und faires Verhalten mit allen Nutzern der Gewässer ist Bedingung.
Den Mitgliedern unseres Sportangler - Gruppenausschusses sind auf Verlangen Erlaubnisschein und Fang vorzuzeigen.
Zuwiderhandlung, Nichtbeachten der Bedingungen wird wenigstens mit einem 3 monatigen Entzug der Karte geahndet.

Der Galgenmoorsee ist keine KloakeOrtsverein will mit Irrtümern aufräumen
Von Hubert Kulgemeyer, MT Cloppenburg, v. 26.08.06

CLOPPENBURG – „Unser See ist nicht umgekippt und ist auch keine Kloake”, versuchte gestern Roland Kühn, Vorsitzender des Ortsvereins Galgenmoor, mit vielen Gerüchten aufzuräumen, die es nach der Sperrung des Galgenmoorsees in der vergangenen Woche gegeben hat.
Und von einem Fischsterben könne schon gar nicht die Rede sein. „Das ist absoluter Humbug”, sagte Kühn.
Den vollständigen Bericht gibt es hier:
Der Galgenmoorsee ist keine Kloake 

Galgenmoorsee: Stadt hält Sperrung aufrecht
Bericht aus der MT v. 23.09.06
CLOPPENBURG/EB/ML – Der Galgenmoorsee in Cloppenburg bleibt weiterhin gesperrt. Das hat die Stadtverwaltung gestern mitgeteilt. Die Blaualgen in dem stehenden Gewässer seien durch die hohen Temperaturen und den geringen Niederschlag kräftig aufgeblüht, heißt es, nachdem sich ihre Zahl zuvor schon deutlich verringert hatte.
Die Blaualgen waren – wie berichtet – im Zusammenspiel mit anderen Faktoren letztlich auch der Grund für das Entensterben auf dem Galgenmoorsee gewesen. Einige Enten hatten die von den Blaualgen produzierten Giftstoffe über das Wasser aufgenommen und sind daran eingegangen, weil ihr Immunsystem durch andere Faktoren bereits geschwächt war. Für die Menschen und Tiere am Galgenmoorsee gehe von den Blaualgen keine Gefahr aus, solange sie dem abgesperrten Bereich fernblieben, so die Verwaltung.
Verboten ist das Angeln, das Entenfüttern und Baden.
Absolut ungefährlich sei es für die Anlieger des Sees, die Fenster zu öffnen oder sich außerhalb der Absperrung aufzuhalten.
Wie lange der Galgenmoorsee – wie viele andere Seen in Norddeutschland auch – noch gesperrt bleiben müsse, hängt laut Stadtverwaltung vom Wetter ab. Bei zunehmender Kühle und zunehmendem Regen verringern sich die Bakterien.

Galgenmoor: Sperrung aufgehoben
Stadtverwaltung: Das Blaualgen-Problem bleibt – Das Füttern der Enten ist verboten
Bericht aus der MT v. 09.11.06
CLOPPENBURG – Die Stadt Cloppenburg hat die Sperrung des Galgenmoorsees aufgehoben. Die kalten Temperaturen der vergangenen Tage haben die Zahl der Blaualgen rapide fallen lassen. Die auf Sonnenlicht und Wärme angewiesenen Organismen würden ihr „Unwesen” in diesem Jahr wohl nicht mehr treiben können, heißt es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.
Der Grund für das „Blaualgen-Problem” liege im Nährstoffreichtum des Sees. Insbesondere durch die jahrelange intensive Fütterung der Wasservögel, die massive Entsorgung organischer Abfälle im See, die hohe Zahl der Enten und das organische Material der Ufervegetation habe sich im See eine Biomasse ablagern können, die für das Wachstum der Blaualgen bei hohen Temperaturen geradezu ideal ist.
Es sei zu erwarten, dass es bei wärmeren Temperaturen im nächsten Jahr erneut zu einem Blaualgen-Problem kommen wird. Um langfristig Abhilfe schaffen zu können, müsse zunächst auf vorschnelle Maßnahmen verzichtet und die Regenerationsfähigkeit des Galgenmoorsees durch Wasserproben in den einzelnen Wachstumszyklen des kommenden Jahres analysiert werden.
Wichtig sei, so die Stadtverwaltung, dass das Entenfüttern durch Anwohner und Spaziergänger sofort und auf Dauer eingestellt wird. Die Stadt will dieses Anliegen durch Verbotsschilder am See deutlich machen.
Wenn der hohe Nährstoffeintrag durch das Füttern der Wasservögel und das Einbringen von organischen Abfällen nicht gestoppt werden kann, würden die Probleme mit den Blaualgen nicht mehr aufhören.
|
Fangergebnis 2003
|
|
Aal 26 St. 5,7 kg
|
Hecht 24 St. 92,4 kg
|
Karpfen 21 St. 61,2 kg
|
Schleie 6 St. 3,3 kg
|
   
Historische Bilder vom Galgenmoor von 1973 und 1974
  
Weitere Bilder hier unter Angelgewässer des FVF: Historische Bilder vom Galgenmoor
|